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Image by Roman Kraft

2026 - 2027

vor 12 Stunden
2 Min. Lesezeit
KIgen.
KIgen.

Bevor wir in das Schuljahr 2026/2027 starten, noch ein kleiner Rückblick auf alles, was in den letzten Tagen vor den Ferien noch so passiert ist...

Ganz viel ENDLICH und ein leises Auf Wiedersehen

Es gibt diese letzten Schultage, die sich ein bisschen anfühlen wie ein Koffer, in den man noch schnell alles hineinpackt: Ausflüge, Abschlussgottesdienst, letzte Gespräche, ein paar vergessene Dinge aus dem Fach, heiße Pausenluft – und ganz viel Vorfreude.

Vor allem aber gab es in diesen Tagen ein Wort, das immer wieder durch unsere Flure und Klassenzimmer wanderte: ENDLICH.

Endlich Ferien. Endlich ausschlafen. Endlich keine Arbeiten mehr, keine Wecker, keine Hefte, die am Abend noch darauf warten, ordentlich gefüllt zu werden. Und gleichzeitig mischte sich in dieses „Endlich“ immer wieder ein anderes Gefühl: ein kleines Innehalten, ein Lächeln, ein „Sehen wir uns noch?“ und schließlich ein „Tschüss“.

Die letzten Tage waren bunt. Viele Klassen waren unterwegs, haben neue Orte entdeckt, gemeinsam gelacht und Erinnerungen gesammelt. Dazwischen lagen die heißen Sommertage, an denen selbst der Weg über den Schulhof ein kleines Abenteuer werden konnte. Gut, dass es den Eisverkauf gab. Ein kühler Becher, ein süßer Moment, ein bisschen Anstehen in der Sonne – und schon fühlte sich der Schultag deutlich leichter an.

Vielleicht sind es genau diese kleinen Dinge, die am Ende bleiben: ein Eis, das gerade noch rechtzeitig gegessen wurde, ein gemeinsames Lachen, ein Blick, der mehr sagt als viele Worte. Ein „Bis bald“, das eigentlich ein „Du wirst mir fehlen“ meint. Ein „Auf Wiedersehen“, das noch nicht weiß, wann genau es wieder so weit sein wird.

Auch unser Abschlussgottesdienst hat uns in Richtung Ferien begleitet. Sie erinnerten uns daran, dass unser Weg nicht einfach abbricht, nur weil die Klassenzimmertüren sich schließen und die Ferien beginnen.

Und sie erinnerten uns an etwas, das gut tut: Gott ist bei uns. Nicht nur an den schönen Tagen, wenn die Sonne scheint und wir am Strand liegen. Auch dann, wenn eine Klassenarbeit vor uns liegt, wenn wir uns Sorgen machen, wenn etwas nicht gelingt oder der Weg gerade steinig ist. Gott geht mit – durch die Schule, durch die Ferien und durch alles, was danach kommt.

Nun wird es stiller in den Fluren. Stühle bleiben leer, Tafeln werden nicht mehr gewischt, und irgendwo wartet bestimmt noch ein vergessener Turnbeutel auf seine Rückkehr. Das Schuljahr ist zu Ende.

Wir sagen Tschüss zu diesem Schuljahr und Auf Wiedersehen zu allen, die uns in den Ferien verlassen. Wir sagen danke für gemeinsame Wege, für Begegnungen, für Gelungenes und für all das, was vielleicht erst beim zweiten Blick wichtig geworden ist.

Und dann sagen wir es noch einmal, mit einem Lächeln und ganz ohne schlechtes Gewissen:

ENDLICH Ferien!



 
 
 

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