
Willkommen
und
auf Wiedersehen
Wenn man als Lehrer*in jeden Tag das Schulhaus betritt, hat auch das natürlich einen Anfang und ein Ende, aber während unserer Zeit an der JKR erleben wir als Lehrerinnnen und Lehrer viele Generationen von 5ern, die dann im Laufe der Jahre zu 10ern werden... und alles wieder von vorne. Wir heißen euch Willkommen an eurem ersten Tag und sagen "Auf Wiedersehen", wenn ihr in Abendkleid und Anzug euer Abschlusszeugnis bekommt. Und wir sind da - bei allem dazwischen.

PRÜFUNGS
COUNTDOWN
SJ 26/27
Liebe 5er des Jahrgangs 2026/2027
Herzlich willkommen, liebe Fünftklässlerinnen und Fünftklässler!
Ein neuer Schulabschnitt beginnt – und an der Johannes-Kepler-Realschule durften wir unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler herzlich willkommen heißen.
In ihrer Rede machte Schulleiterin Frau Wolf den Kindern Mut für die kommende Zeit. An einer neuen Schule gibt es vieles zu entdecken: neue Fächer, neue Räume, neue Mitschülerinnen und Mitschüler – und natürlich auch manche Herausforderung. Dabei erinnerte sie die Kinder daran, dass Fehler zum Lernen dazugehören. Niemand muss von Anfang an alles können. Im Gegenteil: Aus Fehlern kann man lernen und Schritt für Schritt sicherer werden.
Passend dazu bekam jedes Kind einen Radiergummi mit dem Schullogo geschenkt. Der Radiergummi steht dafür, dass Fehler wichtig sind und dass man sie manchmal auch wieder „radieren“ kann. Das Schullogo trägt außerdem eine schöne Botschaft: Die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler gehören jetzt zu unserer Schule.
Auch für den Schulalltag gab es ein praktisches Geschenk. Konrektor Herr Schullehner überreichte jedem Kind eine Trinkflasche. Diese kann an unseren Wasserspendern immer wieder aufgefüllt werden – ein kleiner Beitrag zu einem gesunden und nachhaltigen Schulalltag.
Anschließend lernten die Kinder ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen und bezogen ihre neuen Klassenräume. Auch die ersten Bücher wurden verteilt. Damit war der Start an der neuen Schule ganz offiziell besiegelt.
Wir wünschen unseren neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern einen guten Start, viele schöne Begegnungen und eine erfolgreiche Zeit an der Johannes-Kepler-Realschule. Schön, dass ihr da seid!




















Auf der Treppe, die zur Bühne der Wendlinger Stadthalle hochfährt, liegt Glitzer. Er schimmert in den Farben der Abendkleider unserer Zehntklässlerinnen und der Neuner, die ihren Hauptschulabschluss gemacht haben. Im hinteren Teil des Saales entfernen Kollegium und Schulleitung das doppelseitige Klebeband, das den roten Teppich fixierte. Daneben werden Stühle gestapelt, Deko abgehängt, letzte Handgriffe getan.Auf der Bühne mischt sich beim Fegen der Glitzer mit dem Staub.Das ist wohl das ehrlichste Bild an so einem Abend: Abschied ist nie nur Glanz. Er besteht aus Momenten, die funkeln, und aus all den Tagen, die man im Alltag nicht fotografiert. Aus Prüfungen und Pausen, aus Umwegen und Wiederholungen, aus „Das schaff ich nie“ und „Doch, irgendwie schon“. Glitzer für das, was sichtbar wird – Staub für das, was sich über Monate und Jahre ansammelt, weil man dranbleibt.Und vielleicht passt genau deshalb das Motto dieses Abends so gut: Casino. Nicht, weil Schule ein Glücksspiel wäre – sondern weil man am Ende merkt, wie viele kleine Einsätze es braucht: Jede Stunde, in der man doch noch mal nachfragt. Jeder neue Versuch. Jede Karte, die man aufnimmt, obwohl man lieber schon „passen“ würde. Manchmal blufft man sich durch, manchmal hat man wirklich Glück, meistens ist es schlicht Ausdauer.Und dann sitzt man da, feierlich angezogen, mit Herzklopfen im Saal, während vorne die Bühne wartet. Namen werden aufgerufen. Hände werden geschüttelt. Manchmal wird gelacht, manchmal geschluckt. Und irgendwo zwischen Scheinwerferlicht und rotem Teppich wird klar: Heute ist nicht der Moment fürs Pokergesicht.Ich habe mir die Tränchen nicht verdrückt. Ich habe sie einfach laufen lassen. Von hinten hat mir einer unserer Schüler still eine Serviette gereicht – offensichtlich war sie als provisorisches Einstecktuch zweckentfremdet worden. Kein großes Aufheben, keine Worte. Nur eine kleine Geste zur richtigen Zeit.Vielleicht ist es genau das, was einen Abschlussabend ausmacht: nicht nur Reden, Musik und Fotos. Sondern diese leisen Momente, in denen man merkt, wie viel in so einem Jahrgang steckt – und wie viel man miteinander geteilt hat, ohne es jeden Tag auszusprechen.Am Ende wird auf der Bühne weitergefegt. Glitzer und Staub verschwinden nicht wirklich, sie verteilen sich nur anders. Und so gehen auch unsere Abschlussschüler*innen an diesem Abend: mit ein bisschen Glanz im Blick und dem Wissen, dass hinter jedem schönen Moment viele unsichtbare Einsätze stehen. Manche haben ihre Karten längst sortiert, andere mischen gerade erst neu. Aber alle nehmen etwas mit: Erfahrungen, Menschen, Erinnerungen – und hoffentlich das Gefühl, dass sie ihren Einsatz nicht umsonst gebracht haben.Wir tragen die Deko und Utensilien in unsere Autos, damit wir sie für eine nächste Runde, einen nächsten Abschlussjahrgang in den Katakomben der JKR verstauen können. Zwischendurch kommen immer wieder Abschlusschüler*innen und sagen „Auf Wiedersehen“, drücken uns und Tränchen weg. Und wir wissen, dass es ein echtes AufWiedersehen ist und kein Goodbye. Denn die Meisten werden wir wiedersehen, wenn die Karten mal schlecht stehen und es sich nach game over anfühlt oder wenn sie jemanden brauchen, dem sie von den großen Gewinnen des Lebens erzählen wollen. Wenn sie ein wenig JKR Familie brauchen.




























































Liebe 10er des Jahrgangs 25/26, liebe 9e
Heute morgen bin ich bei mir im Garten an meinem Aprikosenbaum vorbei gelaufen und hab an euch gedacht. Warum? Naja, jetzt seid ihr reif. Oder eigentlich mittel-reif. Noch grün hinter den Ohren ein bisschen, und unter der Oberfläche immer mal wieder sauer, aber man erkennt das große Potential, das in euch steckt. Ihr habt schon die spätere Grundform und man kann schon gut erkennen, was aus euch wird. Und da wir als Kollegium schon ganz viele Aprikosen von diesem Baum gepflückt haben, wissen wir auch, dass aus euch was wird.
Wir drücken euch die Daumen für die Prüfungen, die morgen beginnen.
Eure K. Katsekolumna

Liebe 5er des Jahrgangs 2025/2026




























Willkommen an Bord
Was kommt auf mich zu? Welche Lehrer*innen hab ich und wer wird neben mir sitzen? Am letzten Dienstag begrüßte die JKR 94 Fünftklässler.
Wasser ist oft ein Symbol für Leben und schon jetzt merken wir, wie ihr unser Schulhaus damit füllt. Umso mehr passt die JKR Trinkflasche zu eurem ersten Tag und auch die darin verborgene Flaschenpost, die ihr alle bekommen habt. Keine bloße Trinkflasche, sondern ein Gefäß für Träume, in dem Worte schwimmen, die nur euch gehören.
Eine Flaschenpost ist immer ein Versprechen: Sie reist durch die Zeit, trägt Botschaften über Wellen hinweg, manchmal auch durch Stürme. Eure Flaschenpost wird euch in fünf Jahren wieder begegnen. Dann werdet ihr sie öffnen – größer, älter, voller neuer Geschichten – und lesen, was euer jüngeres Ich euch zugerufen hat. Vielleicht werdet ihr lachen, vielleicht seufzen, vielleicht einfach staunen über den Weg, den ihr bis dahin gegangen seid.
Wir, eure JKR-Familie, dürfen euch dabei begleiten. Wir werden Wind in euren Segeln sein, Kompass, manchmal auch der sichere Hafen. Aber die Reise selbst – die macht ihr. Jeder und jede von euch mit einer eigenen Richtung, einer eigenen Stimme, einer eigenen Botschaft.
Einschulung am 16.9.2025 um 14.30 Uhr an der Johannes-Kepler Realschule.
Wir freuen uns auf euch.
In der ersten Woche findet der Unterricht bei den Klassenlehrer*innen statt. Ihr lernt sie und eure neue Schule kennen.
Klasse 5a - Frau Flamm
Klasse 5b - Frau Herbst
Klasse 5c - Herr Poet
Klasse 5d - Frau Wieja
Liebe 10er des Jahrgangs 2024/2025. Liebe 9e.
Aschenputtels Geschichte
Es war einmal…
so beginnen die meisten Märchen. Und Walt Disney, der euch inspiriert hat seinem Werk eure Abschlussfeier zu widmen, hat dieses Motiv immer wieder umgesetzt.
An Tagen wie heute dürfen wir, eure Lehrer*innen uns daran erinnern, dass wir eigentlich tagtäglich in einem Märchen leben mit euch. Natürlich gab es während diesen fünf Jahren Momente, wo die ausgelegten Brotkrumen euch den Weg nicht mehr gewiesen haben, wo ein böser Wolf eure Hausaufgaben verschluckt hat und wo ihr gefühlte 100 Jahre geschlafen habt und niemand durch die Dornenhecke zu euch durchkam – weiter spinnen wir diese Allegorie jetzt nicht.
Die magischen Zahlen eurer Schulzeit waren vielleicht andere – die 4? Über die galt es oft drüber zu kommen, die Anzahl der Klassenarbeiten in den Hauptfächern und die Höchstanzahl guter Freunde und Freundinnen, die man tatsächlich aus so einem Schulleben mitnimmt.
Vielleicht für manche auch die 5? So viele Jahre wart ihr an der Schule, so viele Minuten brauchten manche zum Schluss um in der Pause alle Hausaufgaben vom Nachbarn abzuschreiben, und diese Zahl hat vielleicht auch dem ein oder anderen eine Extrarunde an unserer Schule beschert.
Sprechende Tiere? In den letzten Monaten habt ihr vielleicht nach so mancher durchlernten Nacht auch eure Katze mit euch sprechen hören.
Ihr habt wie echte Helden so manche Aufgabe gelöst, in AES das Brot aus dem Ofen geholt, bevor es verbrennt, in jeder Klassenarbeit Rumpelstilzchens verwirrende Rätsel gelöst, bei Gruppenarbeiten teils ebensolche Anstrengungen gemeistert wie die Bremer Stadtmusikanten (und so manche Musikstunde kann ein Lied davon singen).
Viele von euch ließen vor jeder großen Pause noch mal die langen Haare runter und bürsteten sie – da könnte ja zufällig ein Prinz über den Schulhof reiten. Und wenn sich der dann als Frosch entpuppte, half es oft auch nicht, diesen an die Wand zu werfen.
Am Ende sahen wir wie aus allen Entlein wunderschöne Schwäne wurden.
Wir Lehrerinnen und Lehrer durften euch auf diesem Weg begleiten – manchmal wie die guten Feen im Hintergrund, manchmal wie strenge Wächter der Burg, und manchmal wie die Erzähler, die euch den roten Faden nicht verlieren ließen.
Frau Wolf gab euch in ihren Schlussworten, bei denen sie sich auch von Walt Disney leiten ließ, zwei wichtige Dinge mit: Behaltet euch eure Fantasie, habt den Mut zu träumen, auch wenn euch die Realität etwas anderes weismachen will und gebt nicht auf, glaubt an euch und das, was ihr könnt - denn das ist eine ganze Menge.
Nun seid ihr am Ende dieser Geschichte angekommen. Das Märchenbuch der Schulzeit schlägt seine letzte Seite auf. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Wir wünschen uns, dass ihr immer wieder den Weg zu uns zurück findet, damit wir feststellen können, dass es so bleibt.
Und so bleibt uns, euch zu wünschen, dass euer nächstes Kapitel mindestens so märchenhaft wird. Geht hinaus – als Heldinnen und Helden eurer eigenen Geschichte. Nehmt euren Zauber mit, eure Träume, eure Freundschaften. Denn die größten Märchen schreibt ihr nun selbst.
















































Abschlussfeier
Ein Abend voller Magie
Freitag, 18.7.2015
Beginn: 18 Uhr, der Einlass: 17:30 Uhr
Es wird einen kleinen Empfang geben, mit dem Erlös werden die künftigen 10. Klassen unterstützt.
Einlass NUR mit Bändchen.

Es ist soweit. All die Tage, Monate, Jahre, die ihr an der JKR geschwitzt, gelacht und gelernt habt, verdichten sich morgen zu ein paar Stunden, wo´s drauf ankommt. Auch wenn wir jetzt vertrauen müssen, dass wir euch alles mitgegeben haben, was ihr dazu braucht, bleibt uns auch nicht mehr übrig, als mit euch zu zittern. Vielleicht sogar mehr als ihr selbst, denn es liegt jetzt in eurer Hand. Viel Erfolg für eure Prüfungen.










































Die Azubisäule
Ausbildungsplätze direkt in unsere Aula
Ist das ein riesiges Smartphone, ein neuer digitaler Vertretungsplan? Der Reiz eines großen Bildschirms, der interaktive Inhalte bietet, erfüllt seine Aufgabe.
An unserer neuen Azubi-Säule können sich unsere Schüler*innen ab sofort über Ausbildung und alles drumherum informieren.
Wer selbst Infos oder Stellenanzeigen für unsere Schüler*innen schalten möchte:
Telefon: 09187 907957 - 11
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