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Image by Roman Kraft

„Wer einen Menschen wirklich kennen lernen will, muss eine Zeitlang mit ihm unter einem Dach leben.“


 Im Sinne dieses ungarischen Sprichworts gab es für die rund 35 Jugendlichen, die am deutsch-ungarischen Schüleraustausch 2025/26 teilnahmen, gute Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Fünf Schüler*innen der JKR waren mit dabei, zusammen mit Schüler*innen des RBG und des Zsigmondy Vilmos-Gymnasium in Dorog, Ungarn. Für alle Teilnehmenden war es sehr interessant, in Gastfamilien untergebracht zu sein, gemeinsam die Schule zu besuchen, die Freizeit miteinander zu verbringen, aber auch mehr über Kultur und Geschichte beider Länder zu erfahren, egal ob in Wendlingen oder in Dorog.

Bei unserem einwöchigen Besuch in Dorog Mitte Oktober lernten wir viel über die Geschichte Ungarns als Königreich: Wir besichtigten die Königsburg in Visegrád, warfen im beeindruckenden Budapester Parlamentsgebäude einen Blick auf die gut bewachte ungarische Krone und machten in Esztergom einen Spaziergang von der Basilika zum Denkmal König Stephans I..

Es gab neben den geschichtlichen aber auch noch viele weitere Highlights im Programm: So fuhren wir am Burgberg von Visegrád Sommerrodelbahn, töpferten im Freilichtmuseum von Szentendre, kegelten im Doroger Kulturhaus und betreuten auf dem Doroger Wochenmarkt einen Stand mit Apfelkuchen nach Wendlinger Art.

Die betreuenden Lehrkräfte, Éva Bányavári und Ildikó Haas vom Doroger Gymnasium sowie Annette Fischer (JKR), Chris Mayer und Jonathan Seybold (RBG) freuten sich darüber, wie offen die Jugendlichen miteinander umgingen und wie groß die Gastfreundschaft der Familien beider Länder war. Dadurch wurde der Austausch zu einer guten Erfahrung für alle Beteiligten und es ist zu hoffen, dass nicht nur die schönen Erinnerungen bleiben, sondern auch die positive Einstellung zueinander, die bei unseren Begegnungen spürbar war. Dann geschieht das, was Károly Jászberényi, der stellvertretende Bürgermeister Dorogs, den Jugendlichen bei seiner Begrüßung mit auf den Weg gab: „Wenn wir aus der Vergangenheit lernen, uns in der Gegenwart Zeit nehmen für freundlichen Austausch und gute Zusammenarbeit, dann werden wir die Zukunft lebenswert gestalten können.“

Für unsere Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen findet bald die Anmeldung für die nächste Runde des deutsch-ungarischen Schüleraustausches 2026/27 statt.


Von Annette Fischer

 
 
 

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