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Image by Roman Kraft

Prinzessinnen, Clowns und Pippi Langstrumpfs - was machen die eigentlich bis zum 11.11.?

  • 23. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Die Fotos erinnern sich besser als wir. An bunte Hüte, schiefe Kronen, Glitzer auf Wangen – und an Lachen, das ein bisschen zu laut war für einen normalen Schultag. Fasching hat diese besondere Eigenschaft: Er kommt kurz vorbei, stellt alles auf den Kopf und verschwindet wieder, bevor man ihn richtig festhalten kann.

In der Faschingszeit durfte man jemand anderes sein. Oder endlich genau man selbst – nur mit Umhang, Maske oder Clownsnase. Für ein paar Stunden galten andere Regeln: Verkleiden war erlaubt, Albernsein sogar erwünscht. Das war kein Zufall.

Schon gewusst? Fasching (auch Karneval genannt) beginnt jedes Jahr am 11.11. um 11:11 Uhr. Die Zahl 11 galt früher als „Narrenzahl“, weil sie die Ordnung der Zehn sprengt. Ganz im Sinne der Narren.

Nach all dem Trubel wird es plötzlich stiller. Die Kostüme wandern in die Kisten, die Musik wird leiser – und die Fastenzeit beginnt. Sie dauert 40 Tage und erinnert an die Zeit, die Jesus laut Bibel in der Wüste verbracht hat. Früher bedeutete Fasten: weniger essen, einfacher leben. Heute heißt es oft: bewusster werden.

Auch interessant: Die Fastenzeit startet am Aschermittwoch. Der Name kommt von einem alten Brauch: Asche als Zeichen dafür, dass Neues beginnen kann, wenn Altes losgelassen wird.

So gehören Fasching und Fastenzeit zusammen wie Lachen und Nachdenken. Erst das ausgelassene Feiern – dann die ruhige Pause danach. Beides hat seinen Platz.

Und die Fotos? Die erinnern uns daran, dass es Zeiten gibt, in denen wir laut sein dürfen. Und andere, in denen wir genauer hinschauen. Beides gehört zum Lernen dazu.

 
 
 

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Maxim
26. Feb.

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