top of page
Image by Roman Kraft

Ingmar Hoerr zu Gast an seiner ehemaligen Schule – und eine Geschichte, die hängen bleibt

  • vor 17 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Neulich durften wir in unserer Gesamtlehrerkonferenz Ingmar Hoerr begrüßen. Viele kennen ihn heute als Biologen und Mitgründer von CureVac. Für uns war dieser Besuch vor allem aus einem Grund besonders: Herr Hoerr war selbst Schüler an unserer Schule und hat hier seinen Abschluss gemacht.

Er erzählte sehr offen und sympathisch davon, wie prägend seine Schulzeit für ihn war – und dass dabei ausgerechnet etwas eine große Rolle spielte, das man im Unterricht oft viel zu wenig „feiert“: eine Lehrkraft, die auch mal sagen konnte: „Das weiß ich gerade nicht.“ Seine damalige Biologielehrerin habe genau das getan – und dann nicht einfach weitergemacht, sondern gemeinsam mit ihm nach Antworten gesucht. Dieses Miteinander, dieses ernst gemeinte Forschen und Dranbleiben, habe ihn nachhaltig motiviert und sein Interesse an Biologie entscheidend verstärkt.

Ein kleiner, sehr schöner Moment entstand, als wir ein altes Kollegiumsfoto gezeigt haben. Herr Hoerr nahm kurzerhand den Laserpointer, schaute kurz – und zeigte ganz sicher auf die Lehrerin, um die es ging. Ein Bild, das irgendwie alles zusammenfasst: Manchmal ist Schule eben nicht nur Stoff und Bewertung, sondern ein Ort, an dem Haltung sichtbar wird.

Für uns als Kollegium war das eine wertschätzende Rückmeldung – und gleichzeitig eine Erinnerung daran, wie stark Unterricht wirken kann, wenn er nicht auf „perfekt wissen“ setzt, sondern auf Neugier, Ehrlichkeit und gemeinsames Denken.

Wir bedanken uns herzlich bei Ingmar Hoerr für seinen Besuch und die offenen Worte. Und wir nehmen aus diesem Nachmittag vor allem eins mit: Man ahnt oft nicht, was Schülerinnen und Schüler sich wirklich merken – aber genau solche Momente sind es.

 

 
 
 

Kommentare


bottom of page