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Austausch Deutschland-Ungarn

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Direkt nach den Osterferien starteten 44 Schülerinnen und Schüler der Johannes-Kepler-Realschule und des Robert-Bosch-Gymnasiums Wendlingen sowie des Doroger Zsigmondy Vilmos-Gymnasiums in eine weitere Runde des deutsch-ungarischen Schüleraustauschs, der bereits seit 1995 existiert. Manche der ungarischen Schüler waren bereits zum zweiten oder gar dritten Mal mit dabei. Für sie war es schön, Tübingen diesmal nicht bei strömendem Regen, sondern bei Sonnenschein zu erkunden. Aber auch die anderen Ausflüge machten bei dem guten Wetter, das wir während der gesamten gemeinsamen Woche hatten, sehr viel Spaß, beispielsweise die Wanderung auf den Hohenneuffen, der Ausflug an den Bodensee und die Stadtbesichtigungen in Stuttgart und Esslingen. Besonders freuten sich die Jugendlichen und betreuenden Lehrkräfte über die großzügige Unterstützung der Schulleitungen, Stadtverwaltungen und Partnerschaftskomitees beider Städte. Der Museumsverein Wendlingen bereicherte unser Programm mit einem interessanten Vormittag im Stadtmuseum und im Backhäusle. Dort konnten wir, nachdem wir bei einem Besuch bei Ritter Sport in Waldenbuch eigene Schokoladensorten kreiert hatten, weitere schwäbische Spezialitäten herstellen und Dätscher und Holzofenbrot backen. Den Mitgliedern des Freundeskreises Dorog-Wendlingen verdanken wir außerdem wieder ein sehr gelungenes Abschiedsfest mit über hundert Gästen, zu dem auch die deutschen Familien eingeladen waren, deren Gastfreundschaft den ungarischen Jugendlichen in sehr guter Erinnerung bleibt. Viele Jugendliche beider Seiten betonten, dass sie es sehr zu schätzen wissen, wie viele Menschen sich während der Woche in Wendlingen um sie bemüht haben. Durch den Austausch entstanden viele schöne Freundschaften zwischen Deutschen und Ungarn, sodass sich alle sehr auf ein baldiges Wiedersehen im Herbst freuen. Auch die deutsch-deutschen und die ungarisch-ungarischen Freundschaften haben sich intensiviert. Die gute Erfahrung, gemeinsam mit vielen anderen Menschen ein so schönes Projekt gestaltet zu haben, ist für alle Beteiligten sehr motivierend, sich auch in Zukunft offen und engagiert zu zeigen, in persönlichen Kontakten, vielleicht aber auch auf internationaler Ebene.


Annette Fischer



 
 
 

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