Vorwort

Umweltpolitik an der JKR

Umweltprogramm an der JKR

Was ist EMAS

Umweltmanagement

 Ansprechpartner

 Unsere Schule

Umweltbilanz

 Gültigkeitserklärung

 

Umwelt-Kennzahlen   Projekt Nistkästen  Besuch in Altbach  Anhang zur Umwelterklärung 2010        EMAS-Film   Umweltbeauftragte  Das  EMAS-Fest                                                                                    

 

 

 

 

Öko Audit nach EMAS

 

an der Johannes-Kepler-Realschule Wendlingen

 

 

 

 

Umwelterklärung 2010

 

 

 

 

 

 


 

 

1      Vorwort

2      Was ist EMAS?.

3      Darstellung der Johannes-Kepler-Realschule.

4      Umweltpolitik der Johannes-Kepler-Realschule.

5      Umweltmanagement

6      Umweltbilanz.

6.1       Thermische Energie.

6.2       Elektrische Energie.

6.3       Abfall

6.4       Papierverbrauch und Kopien.

6.5       Lärm..

6.6       Verkehr

7      Das Umweltprogramm...

8      Ansprechpartner.

9      Gültigkeitserklärung..

10  Umweltkennzahlen der Johannes-Kepler-Realschule Wendlingen
 auf einen Blick
.
 

 

 


 

1        Vorwort
 

„Die Lust auf Nachhaltigkeit wecken“.

 

Mit diesem Motto sehen Schulleitung und Umweltteam die Rolle der Johannes-Kepler-Realschule bei Bildung und Erziehung unserer Schüler treffend beschrieben.

Es gehr nicht nur darum, mit einem Öko Audit nach der EG Norm (EMAS) ein Umweltmanagementsystem aufzubauen, das systematisch Umweltkennzahlen ermittelt und durch eingebaute Steuerungsinstrumente diese wo immer möglich reduziert.

Vor allem geht es darum, unsere Schüler für das Anliegen der Nachhaltigkeit zu begeistern und ihnen vielfältige Möglichkeiten für praktische und theoretische Erfahrungen zu bieten.

Wir beachten damit viele Aspekte einer modernen Lernkultur wie vernetztes Denken, fächerverbindendes Arbeiten oder die Handlungsorientierung in einer Weise, die den Schülern den positiven Ertrag ihres Bemühens sehr anschaulich vor Augen führt und damit für den an der Schule so dringend nötigen Bezug zur Realität sorgen kann.

Mit dem Öko Audit und der konsequenten Investition in die zukunftsweisende Technik der Photovoltaik dokumentieren wir, dass an der Johannes-Kepler-Realschule neben dem Reden auch das Handeln eine große Bedeutung hat.

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf dem Weg zum EMAS Zertifikat mit Rat und Tat unterstützt haben. Dem Baden- Württembergischen Ministerium für Umwelt und Verkehr, das uns in ein großzügiges Förderprogramm aufgenommen hat und der Firma Qumsult aus Freiburg, die uns beim Aufbau des Managementsystems sehr geduldig zur Seite stand.

 

Diese Umwelterklärung betrachten wir  auch als Einladung, sich mit uns über Umweltarbeit und nachhaltige Entwicklungen zu unterhalten um uns so im gegenseitigen Dialog weiter zu entwickeln.

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             Alois Hafner                               C. Großmann            P. Hoefer                  K.-H. Köpf

              Schulleiter                                 Umweltteam

 

                                                                                           Wendlingen, den 15. November 2010

 

 


 

2        Was ist EMAS?

 

EMAS ist ein Managementsystem, das Unternehmen dabei hilft, ihren

betrieblichen Umweltschutz eigenverantwortlich und kontinuierlich zu verbessern.

EMAS steht für die englische Bezeichnung des europäischen

Umwelt-Audit-Systems „Eco-Management and Audit Scheme“, auch bekannt unter

dem Stichwort „Öko-Audit“.

 

An EMAS kann sich jede Organisation beteiligen, die ihren betrieblichen

Umweltschutz verbessern möchte. Organisation ist dabei umfassend zu verstehen

als Unternehmen, Handwerks- oder Gewerbebetrieb, aber auch als Einrichtung der

öffentlichen Hand, wie jetzt die Johannes-Kepler-Realschule in Wendlingen.

 

Alle Organisationen, die an EMAS teilnehmen, erstellen für die Öffentlichkeit

regelmäßig eine Umwelterklärung. Darin werden die eigene Umweltpolitik und

das Umweltprogramm mit den konkreten Zielen für die Verbesserung des

betrieblichen Umweltschutzes festgelegt, verbunden mit einer umfassenden,

möglichst zahlenmäßigen Darstellung und Bewertung der Umweltauswirkungen

eines jeden Standorts und der bereits erzielten Verbesserungen.

 

 

Das Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg hat zu EMAS ein Förderprogramm aufgelegt, in das die Johannes-Kepler-Realschule im Jahr 2002 aufgenommen wurde.

 

Neben der fachlichen Betreuung durch das Büro Qumsult aus Freiburg erhielt die Schule einen Förderbetrag von 8000 Euro, den sie für ihre Umweltpolitik verwenden konnte.

 

 

Für das Förderprogramm hat das Ministerium folgende Ziele formuliert:

 

 

*  Umweltschutz an der Schule systematisch und kontinuierlich verbessern (Beitrag zur nachhaltigen Umwelterziehung)

 

*  Schüler, Lehrer, Hausmeister, Schulleitung, Eltern und Schulträger für Umweltfragen stärker sensibilisieren und zu entsprechenden Verhaltensänderungen motivieren

 

*  Mitverantwortung und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Schüler fördern

 

*  Kostenentlastungen durch einen umweltbewusst geführten „Schulbetrieb“ ermöglichen

 

*  Weitere Schulen für den Umweltschutz gewinnen

 

*  Bereits laufende Aktivitäten an den Schulen unterstützen

 

*  Projektarbeit an den Schulen fördern

 

*  Öffnung der Schule nach außen


 

3        Darstellung der Johannes-Kepler-Realschule

 

An der Johannes-Kepler-Realschule in Wendlingen am Neckar wurden im März des Jahres 2007  in 31 Klassen 888 Schüler von 38 Lehrplanstellen unterrichtet.

 

Woher kommen unsere Schüler

 


Im April 1963  wurde die Schule mit einer ersten fünften Klasse gegründet.

Die Entwicklung zu einer großen Schule verlief stürmisch.

 

 

Schülerzahlen der JKRS

 

Seit dem Jahr 1980   trägt die Schule den Namen von Johannes-Kepler, der 1571 in Weil der Stadt geboren wurde. Kepler war ein überzeugter Anhänger des heliozentrischen Weltbilds.

So wie in seinem Denken die Sonne eine zentrale Rolle spielte, ist dies heute nach über 400 Jahren an der Johannes-Kepler-Realschule erneut der Fall.

Die Schule hat bisher in den Ausbau von 24,89 kW(peak) Solarstromleistung

160 000 €  investiert, wobei der größte Teil dieses Betrags durch eine Gemeinschaftsleistung von Schülern, Eltern und Lehrern erwirtschaftet wurde. Wir produzieren damit den Jahresstromverbrauch von 5 Haushalten.

 

 

 

 

Anbau aus dem Jahr 2002

 

Saniertes Hauptgebäude aus dem
Jahr 1968

 

 

 

 

 

4        Umweltpolitik der Johannes-Kepler-Realschule

 

Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist eine Leitidee, die Erziehung und Bildung an der Johannes-Kepler-Realschule prägt.

 

Alle am Schulleben Beteiligten sollen zu einem verantwortlichen Handeln gegenüber unserer Umwelt motiviert werden. Wir wollen die „Lust auf Nachhaltigkeit“ wecken.

 

Um ein Umweltprogramm zu verwirklichen, die Grundsätze der Umweltpolitik einzuhalten, die schulische Umweltsituation kontinuierlich zu verbessern und Umweltbelastungen zu minimieren, wird ein Umweltmanagementsystem eingerichtet.

 

Folgende Punkte stehen im Mittelpunkt unserer Bemühungen:

 

  • Wir verpflichten uns, Nachhaltigkeit und Ökologie als wichtige Prinzipien im Unterricht zu beachten, um so zu erreichen, dass Schülerinnen und Schüler Verständnis für komplexe Umweltabläufe entwickeln und ihr Verhalten verantwortungsbewusst überprüfen.

 

  • In allen Bereichen des schulischen Alltags versuchen wir, umweltrelevante Auswirkungen unseres Handelns aufzuzeigen und zu beurteilen (Strom, Wärme, Wasser, Abfall, Papierverbrauch...). Diese Auswirkungen werden regelmäßig bewertet und in quantifizierter Form dargestellt.

 

 

  • Wir suchen nach Konzepten und Modellen, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energie mit bester, wirtschaftlich darstellbarer Technik schont die Umwelt und spart Kosten. Mit unseren Lieferanten und Dienstleistern stehen wir in ständigem Dialog und bewerten diese nach ihren Umweltleistungen im Rahmen unserer Möglichkeiten.

 

 

  • Wir investieren weiter in die Nutzung der Sonnenenergie, und zeigen damit unseren Schülern und der Öffentlichkeit Wege zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft auf.

 

 

  • Wir verpflichten uns, die geltenden Umweltbestimmungen als Mindeststandards einzuhalten und überprüfen dieses in den jährlichen internen Audits.

 

 

 

Wendlingen, den 15. November 2010

 

 

 

 

A.    Hafner (Schulleiter)

 

5        Umweltmanagement

 

Aufgaben

Schulleitung

Umweltmanagement-beauftragter

Umweltteam

Allgemein

- Freigabe des Handbuchs und der Dokumente
- Freigabe von Politik, Zielen und Maßnahmen
- Bereitstellung der für das System notwendigen Mittel
- jährliche Bewertung des Umweltmanagementsystems
- Einsetzung eines Tagesordnungspunktes „EMAS“ bei den Gesamtlehrerkonferenzen um die interne Kommunikation sicher zu stellen
- beauftragt ggf. entsprechende Unternehmen, um die vom Umweltteam vorgeschlagenen Verbesserungen umzusetzen
- gibt an die Schule gehende Umweltinformationen und Wettbewerbsunterlagen an das Umweltteam weiter

- ist der Sprecher des Umweltteams
- kümmert sich um das System
- zeigt tatsächliche bedeutende Umweltauswirkungen sowie den Nutzen für die Umwelt auf Grund verbesserter persönlicher Leistung auf
- koordiniert die Sitzungen des Umweltteams
- lenkt die Dokumentation
- dokumentiert und kontrolliert den Zeitplan und die Entwicklung umweltspezifischer Kennzahlen
- pflegt und bewahrt die Umweltaufzeichnungen auf
- organisiert die Audits

 

- setzt sich aus den Lehrern und Schülern des Technikunterrichts in Klasse 9 zusammen
- ist das Forum, in dem die Arbeit für das Umweltmanagementsystem gemacht wird.
- sind die bevorzugten Ansprechpartner in Fragen des Umweltschutzes für alle Beteiligten
- Sitzungen werden protokolliert und die Ergebnisse an den UMB weitergegeben

- pflegt die externe Kommunikation mit der Öffentlichkeit und dem Schulträger und den Elternvertretern
- sucht nach Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten für Aktionen zum Thema Umwelt (Wettbewerbe, Umwelttag usw.)

 

Müll

- Jährliche Überprüfung und Einsetzung der Entsorgungskosten im Haushaltsplan der Schule

- Jährliche Überprüfung der bestehenden Verträge

- jährliche Schulung der Umweltbeauftragten aller Klassen

- Festlegung von Sollwerten bezüglich des Abfallaufkommens
- Soll-Istwertvergleich und Darstellung in den schulischen Gremien
- protokolliert die ermittelten Zahlen in den entsprechenden Dokumenten

- ständige Suche nach Optimierungsmöglichkeiten in Kooperation mit den anderen am Schulgeschehen beteiligten
- Ansprechpartner zu allen umweltrelevanten Fragen

 

 

Thermische
Energie

- nimmt die von der Stadtverwaltung festgestellten Heizkosten zur Kenntnis, stellt sie in Relation zum Jahresverbrauch und berichtet in den schulischen Gremien

 

- jährliche Schulung der Umweltbeauftragten aller Klassen

- Festlegung von Sollwerten bezüglich des Wärmebedarfs
- Soll-Istwertvergleich unter Berücksichtigung von Gradtagzahlen
- protokolliert die ermittelten Zahlen in den entsprechenden Dokumenten

- ständige Suche nach Optimierungsmöglichkeiten in Kooperation mit den anderen am Schulgeschehen beteiligten
- Ansprechpartner zu allen umweltrelevanten Fragen
- informiert sich jährlich neu über das im Schulzentrum installierte Blockheizkraftwerk und gibt diese Information der umweltfreundlichen Erzeugung von elektrischer und thermischer Energie an die Klassen 9 der Schule weiter
- Kontrollmaßnahmen, eventuell Wettbewerb (Link zur Hilfeseite)

Elektrische
Energie

- nimmt den von der Stadtverwaltung festgestellten Stromverbrauch zur Kenntnis, stellt ihn in Relation zum Vorjahresverbrauch und berichtet in den schulischen Gremien

- schult die Umweltbeauftragten der Klassen
- wertet die Messergebnisse aus und dokumentiert sie jährlich
- informiert untergeordnete Gremien
- sucht nach Ursachen bei Auffälligkeiten im Stromverbrauch

- ständige Suche nach Optimierungsmöglichkeiten in Kooperation mit den anderen am Schulgeschehen beteiligten unter Zuhilfenahme der Auswertungsergebnissen
- Ansprechpartner in allen umweltrelevanten Fragen

- Thematisierung im Unterricht mit der Zielsetzung des nachhaltigen sparsamen Umgangs mit elektrischer Energie
- Energiesparmaßnahmen während der Ferien (elektrische Verbraucher, Stand-by-Geräte)

Wasser

- nimmt den von der Stadtverwaltung festgestellten Wasserverbrauch zur Kenntnis, stellt ihn in Relation zum Vorjahresverbrauch und berichtet in den schulischen Gremien

- wertet die Messergebnisse aus und dokumentiert sie jährlich
- informiert untergeordnete Gremien
- sucht nach Ursachen bei Auffälligkeiten im Wasserverbrauch

- Sensibilisierung der Beteiligten zum Thema: Wasser als unverzichtbare Lebensgrundlage
- Energiesparmaßnahmen während der Ferien (Boiler)

Papier

- nimmt den von der Verwaltung festgestellten Papierverbrauch zur Kenntnis, stellt ihn in Relation zum Vorjahresverbrauch und berichtet in den schulischen Gremien

- sucht nach Wegen zunehmend mehr Kollegen mit den technischen Möglichkeiten von Kopierer und Drucker vertraut zu machen (2 auf 1, 4 auf 1 usw.)

- erstellt Infoplakate für Kopierer und Drucker
- empfehlen die Verwendung von Heften und Blöcken aus Recyclingpapier (Unser Ziel: Verkauf von Umweltblöcken und –heften im Rahmen eines WVR-Projektes abgestimmt auf den Bedarf der jeweiligen Klassen 5, 6)

Lärm

- thematisiert die Ergebnisse des Umweltteams in der Gesamtlehrerkonferenz

- sucht nach Möglichkeiten, Verhaltensänderungen bei Schülern herbeizuführen

- erfassen der Lärmbelastung und Darstellung der Ergebnisse für die am Schulleben beteiligten

Verkehr

- tritt bei Problemen mit den Verantwortlichen des ÖPNV in Kontakt
- organisiert in Verbindung mit der örtlichen Polizei Überprüfungen der Lichtanlagen der Schülerfahrrädern
- überprüft in welcher Form die Verkehrserziehung im Unterricht der JKRS verankert ist

- wertet Fakten aus und sucht nach Optimierungsmöglichkeiten

- stellen Fakten und Informationen zu den unterschiedlichen Verkehrskonzepten zusammen und informieren alle 9. Klassen

Staub

- gibt eingehende Änderungen rechtlicher Vorschriften an die Fachschaften weiter (Eichen-, Buchenholz, Speckstein etc.)

- prüft die Einhaltung der aufgestellten Regeln

- wertet Verordnungen aus und gibt Impulse zur Umsetzung

- thematisiert alle Arten von auftretenden Staubexpositionen und sucht nach Vermeidungsstrategien

Sondermüll

- überprüft, ob die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen mit Sondermüll eingehalten sind
- informiert über Verordnungen und Vorschriften
- veranlasst den Abtransport über den Schulträger

- organisiert die vorschriftsmäßige Entsorgung
- überwacht Umweltkataster
- gibt Impulse zur Umsetzung der Verordnungen und Vorschriften

 

- bespricht beobachtete Missstände und meldet sie dem UMB
- thematisiert bei der Oberflächengestaltung ökologisch bedenkliche Farben und Lacke
- bespricht und erklärt das Entsorgungskonzept der Schule

Planungs-entscheidungen

- gibt Planungsentscheidungen an das Umweltteam zur Stellungnahme unter ökologischen Gesichtspunkten weiter
 - bezieht die Vorschläge ein und setzt die Planungsentscheidungen um

- prüft die Vorschläge des Umweltteams

- berät Planungsentscheidungen und versucht, umweltrelevante Auswirkungen unter quantitativen und qualitativen Aspekten zu erfassen
- geben Stellungnahmen zu den Vorgaben ab

 


 

 

Aufgaben

Interne Auditoren

Lehrer

Hausmeister

Allgemein

- prüfen ein Mal im Jahr, ob das Managementsystem der Norm entspricht und sich alle daran halten
- sie sind auf Veranlassung des UMB für Planung und Durchführung der Audits verantwortlich
- erstellen über das Ergebnis den Auditbericht und geben ihn an die Schulleitung weiter

 

- erklären ihren Klassen das System
- kontrollieren die Einhaltung der Regeln des Managementsystems
- leiten ihre Beobachtung an das Umweltteam weiter
- organisieren von Verantwortlichkeiten
- integrieren wenn immer möglich Fragen der Umwelt in ihren Unterricht und schärfen damit die Kompetenz und das Bewusstsein der Schüler

- ist zuständig für die gesamte Haustechnik
- liest nach den Vorgaben zu Umweltaufzeichnungen die Zähler ab und zeichnet die Werte auf

 

Müll

- prüfen jährlich ob das Entsorgungssystem noch den Vorgaben entspricht und sich alle daran halten

- legen die Umweltbeauftragten der einzelnen Klassen fest
- bestimmen die wöchentlichen Klassenordner und führen sie in ihre Aufgaben ein
- veranlassen bei augenfälligem Bedarf die Leerung der im Haus aufgestellten gelben Eimer (eigentlich sind die nächstgelegenen Klassen zuständig)

- veranlasst die Leerung nur vollständig befüllter Behälter
- meldet Missstände im System an den UMB zurück

 

Thermische
Energie

-  prüfen jährlich ob das System der Wärmeversorgung noch den Vorgaben entspricht und sich alle daran halten
- führen ggf. Audits nach Absprache mit dem UMB und dem Umweltteam durch

- kontrollieren den ordnungsgemäßen Umgang mit Heizung und Lüftung (beim Verlassen der Unterrichtsräume sind Fenster und Türen zu schließen; Stoßlüftung vor Dauerlüftung)
- Funktion der Bewegungsmelder erklären und beachten
- klären über die passive Nutzung der Sonnenenergie auf (möglichst kein Einsatz von Sonnenschutzjalousien während der Wintermonate)

- überwacht und steuert über einen zentralen Rechner die Ist- und Sollwerte der Raumtemperatur und stellt Fehlfunktionen fest
- meldet Missstände im System an das Stadtbauamt welches die Reparatur veranlasst

 

Elektrische
Energie

-  prüfen jährlich ob das System der Wärmeversorgung noch den Vorgaben entspricht und sich alle daran halten

- besprechen mit ihren Schülern den sinnvollen Umgang mit Energie
- beachten und verwenden die installierten Schlüsselschalter
- bewusster Umgang mit elektrischen Boilern
-überwachen das Ein- und Ausschalten der Klassenraumbeleuchtung

-schaltet morgens bei Bedarf einen Teil der Flurbeleuchtung ein
- kontrolliert und wechselt Beleuchtungskörper
- bei Reparatur und Austausch wird der Wechsel zu Energiesparlampen fortgeführt

Wasser

- Durchführung von Audits nach Absprache mit dem UMB und dem Umweltteam

- meldet Missstände dem UMB und HM

-- programmiert die Zeitsteuerung für die Spülung im Jungen-WC
- führt kleinere Reparaturen durch
- meldet Missstände dem UMB

Papier

-  prüfen jährlich ob das System noch den Vorgaben entspricht und sich alle daran halten
- schulen die Beteiligten nach Vorgabe der SL und des UMB

- Informiert sich über die Möglichkeiten zur Reduzierung der Kopienzahl und des Papierverbrauchs
- sorgfältige Ablage von Fehlkopien, um eine Weiterverwendung zu ermöglichen
- überwachen und achten auf die sorgfältige Trennung von Restmüll und recyclingfähigem Papier
- veranlasst die Leerung des Altpapierbehälters (auch in Fachräumen)

- organisiert die Leerung der Papiercontainer
- meldet Missstände dem UMB

Lärm

-

- versuchen durch Aufklärung Verhaltensänderungen bei den Schülern zu erreichen
- achten auf die konsequente Einhaltung der entsprechenden Punkte der Schulordnung (Türen während der Pausen geschlossen halten usw.)

 

Verkehr

- Durchführung von Audits zur Durchführung von schulinternen Verkehrszählungen

- thematisiert bei Elternabenden und in der Klasse die Auswirkungen der Wahl des Verkehrsmittels auf dem Weg zur Schule (Fahrrad, Privat-PKW, ÖPNV)

 

Staub

-

- versucht Staubproduktion zu vermeiden

- sparsamer Einsatz des Windfegers

Sondermüll

-

- versucht Sondermüll zu vermeiden
- ordnungsgemäße Entsorgung nach den Vorgaben des UMB

- kauft nach Möglichkeit nur ökologisch unbedenkliche Reinigungsmittel

Planungs-entscheidungen

-

- setzt Planungsentscheidungen um (z.B. Rechner zwischen zwei Belegungsgruppen nicht herunterfahren, Licht in den Fachräumen bei Klassenwechsel in den kleinen Pausen nicht ausschalten usw.)

 

 


 

 

Aufgaben

Umweltbeauftragte (Schüler)

Schüler

Allgemein

- sind das Bindeglied zwischen Umweltteam und den Schülern
- mitverantwortlich für die Einhaltung der im Handbuch angeführten schülerrelevanten Vorgaben

- setzen die im Umweltmanagement gemachten Vorgaben um
- bringt Verbesserungsvorschläge beim Umweltteam vor

Müll

- beraten ihre Mitschüler bei der Mülltrennung und –entsorgung
- melden Missstände dem Klassenlehrer oder an das Umweltteam

- setzen die im Umweltmanagement gemachten Vorgaben bezüglich der Verwertung und Entsorgung um

Thermische
Energie

- beraten ihre Mitschüler beim sparsamen Umgang mit Wärmeenergie (Stoßlüftung; Türen; Sonnenschutz)
- melden Missstände dem Klassenlehrer oder an das Umweltteam

- setzen die im Umweltmanagement gemachten Vorgaben bezüglich des sparsamen Umgangs mit Wärmeenergie um

Elektrische
Energie

- beraten ihre Mitschüler
- melden Missstände dem Klassenlehrer und/oder an das Umweltteam
- achten auf die Einhaltung der Vorgaben (z.B. Licht löschen)

- setzen elektrische Energie sparsam ein
-

Wasser

- beraten ihre Mitschüler
- melden Missstände dem Klassenlehrer und/oder dem Umweltteam

- verwenden Wasser sparsam und bewusst

Papier

- beraten ihre Mitschüler
- achten auf richtige Trennung von Restmüll und recyclingfähigem Restpapier
- kontrollieren die regelmäßige Leerung der Altpapierbehälter und meldet Missstände dem Klassenlehrer

- verwenden nach Möglichkeit Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier

- Ordnungsdienst leert regelmäßig den Altpapierbehälter des Klassenzimmers und Fachraumes

Lärm

- weist auf zu hohe Lärmpegel hin
- achtet dabei auf geschlossene Türen, insbesondere bei Pausen

- gibt Bespiel für ruhiges Verhalten nach der Verhaltensaufklärung durch den Lehrer
- verhalten sich gemäß der Hausordnung (z.B. Türen schließen)

Verkehr

-

- melden Probleme mit dem ÖPNV an die Schulleitung
- organisiert bei nötigen PKW-Fahrten durch Eltern Fahrgemeinschaften
- kommt vorrangig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zur Schule

Staub

- beobachten und beraten die Beteiligten

- ist sich des Problems unnötiger Staubexposition bewusst
- versucht unnötige Staubproduktion zu vermeiden

Sondermüll

-

 

Planungs-entscheidungen

-

 

 

Gesetzlich vorgeschriebene Beauftragte

Die gesetzlich vorgeschriebenen Beauftragten an unserer Schule sind verpflichtet, den Ihnen übertragenen Pflichten so nachzukommen, wie es vorgeschrieben ist.

An unserer Schule sind dies:

·        Verkehrserziehung

·        Drogenberater

·        Sicherheitsbeauftragter

·        Strahlenschutzbeauftragter

·        Umwelterziehung

 

 

6        Umweltbilanz

 

Für die wichtigsten Ressourcen werden jährliche Umweltkennzahlen gebildet. Diese ermöglichen den Vergleich zwischen den Werten  verschiedener Jahre, aber auch zwischen den verschiedenen Einrichtungen.

 

 

 

6.1                Thermische Energie

 

Zur Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser wird im Schulzentrum ein gasbetriebenes BHKW verwendet. Zusätzlich stehen für Bedarfsspitzen Gas- und Ölbrenner zur Verfügung.

Im Schnitt der letzten Jahre deckt das BHKW etwa 70 % des Bedarfs an thermischer Energie, wie ein Diagramm aus dem Jahr 2000 verdeutlicht.

 

 

(Die Werte 2010 haben sich gegenüber 2000 nicht verändert)

 

Hatte das Schulzentrum in den 80er Jahren noch einen Wärmebedarf von über 2600 MWh, so kommt man heute mit weniger als der Hälfte aus (1224 MWh im Jahr 2000, Reduzierung des CO2 Ausstoßes um 400 t)), bei Heizkosten von 70 000 € pro Jahr.

Der Wärmebedarf der Realschule wird über einen Zwischenzähler erfasst, wobei zu berücksichtigen ist, dass über längere Transportwege von der Heizzentrale im Gymnasium und über einen Wärmetauscher im Gebäude der Realschule größere Wärmeverluste auftreten und die Gebäude der Realschule weit mehr Außenflächen haben.

 

Im Sommer 2002 hat die Realschule ihren Erweiterungsbau mit 700 m² Fläche bezogen.

Mit der Hausmeisterwohnung werden damit 5500 m² Bruttofläche (mit Mauerwerk) beheizt.

 

Im Jahr 2003 hatte die Realschule einen Wärmebedarf von 461 MWh (bereinigtem Verbrauch), was 83 kWh / m² entspricht, ein absoluter Spitzenwert.

Im Jahr 2009 stieg der Wärmebedarf auf 489 MWh – ein Verbrauch von 88 kWh / m².

Dies stellt im Vergleich z.B. zu Berliner Schule immer noch einen Spitzenwert dar.

 



 

 

 

In Zukunft soll besonderes Augenmerk auf die Funktion der Einzelraumsteuerung in den einzelnen Klassenzimmern gelegt werden, da diese nach den bisherigen Erfahrungen sehr störanfällig ist.

In den Herbstferien 2010 wurde die Heizung abgestellt und an Wochenenden und in den Ferien werden die Absenktemperaturen der Klassenzimmer gemessen und kontrolliert. Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass die Kippflügel über den Fenstern nicht schließen. Die Reparaturen wurden im November 2010 eingeleitet

 

In jedem Schuljahr werden in jeder Klasse zwei Umweltbeauftragte benannt, deren Aufgabe es ist, die Schüler zu sorgsamem Umgang mit den natürlichen Ressourcen anzuleiten.

Sie werden in ihr Aufgabengebiet durch den Umweltmanagementbeauftragten, Schüler und Techniklehrer der Klassen 9 eingeführt.

 

6.1                Elektrische Energie

 

Der Stromverbrauch an der Realschule ist durch starke Maschinen im Technikbereich, Hauswirtschaftsunterricht in zwei Küchen, mehr als 50 Computer, drei Kopierer und einer großen Anzahl von Beleuchtungskörpern bestimmt.

 

Positiv ist, dass der Verbrauch trotz der Inbetriebnahme des Neubaus im Sommer 2002 tendenziell fällt.

Seit November 2003 sind im gesamten Flurbereich der Realschule Schlüsselschalter für die Beleuchtung eingebaut, was zu einer weiteren Reduzierung des Verbrauchs führen sollte.

 

Der Verbrauch des Jahres 2003 mit 80 kWh / Schüler und Lehrer ist nach vorliegenden Vergleichszahlen ebenfalls ein Spitzenwert, wobei Werte zwischen 80 und 120 kWh noch als gut bezeichnet werden.

Im Jahr 2009 wurde ein Wert von 53,86 kWh / pro Schüler und Lehrer erreicht.

 

 

Seit dem Jahr 2004 ist unsere Solaranlage auf 24,89 kW(peak) ausgebaut. Im Jahr 2003 haben wir mit 14,5 kW(peak) etwa 13 000 kWh Strom erzeugt

2009 haben wir mit 24,89 kW (peak) etwa 21 600 kwh Strom erzeugt

Von 2001 bis 2009 wurden insgesamt 139 509 kwh Strom erzeugt und 94029 kg CO2 eingespart.


 

 

Im Oktober 2010 wurde mit dem Ausbau der Solaranlage um weitere 30 KW(peak) auf dem Dach des Gymnasiums begonnen.

Nach Fertigstellung 15. Dezember 2010 wird mit ca. 54 KW(peak) gesamt, die Strommenge des verbrauchten Stroms der Realschule mit der Solaranlage erzeugt

Die jetzt neu benötigte Investitionssumme von 100 000 Euro wurde wiederum in einer Gemeinschaftsleistung der Schule erwirtschaftet.

 

            

 

 

 

 

Schüler beim Ausheben des Grabens für das Einspeisekabel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Auch Verlegen und Einsanden des Erdkabels einschließlich das Verfüllen des   Grabens lagen  in Schülerhand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6.1                Abfall

 

 

Vorrang hat die Abfallvermeidung. Durch intensive Aufklärungsarbeit, an der sich alle Lehrer der Schule konsequent beteiligen, soll bei den Schülern eine entsprechende Verhaltensänderung bewirkt werden.

 

Damit der unvermeidliche Abfall zu einem möglichst großen Teil wiederverwertet werden kann, wird er getrennt.

In den Klassenzimmern und Fluren stehen Behälter für Papier, Restmüll und Wertstoffe.

Vor dem Zeichensaal steht ein Behälter für Altglas.

Für den erforderlichen Raumbedarf der zusätzlichen Container wurde der Recyclinghof durch Schüler und Lehrer ausgebaut.


 
 

Die Kosten für die Müllentsorgung, die bis 1997 durch die Stadt Wendlingen direkt getragen wurden, betrugen in dieser Zeit zum Teil  über 10 000 €  pro Jahr.

Nachdem seither die Müllentsorgung in der Verantwortung der Schule liegt, konnten durch Aufklärungsarbeit und  konsequente Trennung die jährlichen Kosten auf etwas über

1000 € reduziert werden.

Mit einem Restmüllvolumen von rund 38 l / Schüler und Lehrer / Jahr lagen wir bei den vorliegenden Vergleichszahlen 2003 ebenfalls sehr weit vorne.

Im Jahr 2009 konnte das Restmüllvolumen auf rund 40 l / Schüler und Lehrer gehalten werden trotz Umbaumaßnahmen in Eigenleistung und damit verbundenem erhöhtem Müllaufkommen.

 

6.1           Papierverbrauch und Kopien

 

  An der Realschule sind 3 Kopiergeräte im Einsatz.

Papiereinkauf

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

A4 Recycling

300 000 Blatt

300 000 Blatt

400 000 Blatt

 

 

 

 

 

 

1.431 €

1.524 €

2.169 €

 

 

 

 

 

A4 weiß

100 000 Blatt

 

100 000 Blatt

400 000
Blatt

500 000
Blatt

600 000
Blatt

617 750
Blatt

684 600
Blatt

620 500
Blatt

623 €

579 €

2.158 €

2.448 €

2.730 €

3.361,80 €

3.567,50 €

2.422,28 €

A3 weiß

10 000 Blatt

 

 

 

 

 

 

 

 

125 €

 

 

 

 

 

Kopien Gesamt

374 095

438 556

566 347

563 000

631 000

521 700

677 400

684 600

620 500

Kopien/L+SS/Jahr

725

775

846

643

699

557

713

709

656

 

Durch Beachtung der nachfolgenden Punkte:

*  doppelseitige Kopien

*  mehrere Vorlagen wenn möglich verkleinern und auf einer Seite ausdrucken
     (System 2 in 1, 4 in 1...)

konnte die Kopienzahl auf 656 Kopien pro Schüler und Lehrer reduziert werden.

 

6.2                Lärm

 

Die Schule liegt in einem eher ruhigen Wohnquartier, wobei der vorhandene Autobahnlärm für einen Dauerschallpegel von etwa 46 dB(A) sorgt.

Auffallender Lärm ergibt sich vor allem in den Pausen, wobei dort Werte erreicht werden, die in dieser Höhe eigentlich nicht zu tolerieren sind.

In den nächsten Jahren soll das Thema „Lärm“ und Lärmvermeidung in drei Stufen angegangen werden:

Organisatorische-, Pädagogische- und Bauliche Maßnahmen.

Bei den baulichen Maßnahmen im Sommer 2007 wurden beispielsweise Segel zur Verminderung der Rückhallzeit im Neubau  an den Wänden angebracht.

 

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6.3                Verkehr

 

Unsere 804 Schüler legen täglich auf dem Weg zur Schule und nach Hause eine Strecke von 3400 km zurück.

 

Die Lehrer der Realschule legen täglich auf dem Weg zur Schule und nach Hause eine Strecke von 800 km zurück.

(Ergänzung 2010: Keine Änderung seit der Erstvalidierung.)

 

 

Dies bedeutet, dass nach weniger als 2 Wochen Unterricht Schüler und Lehrer gemeinsam  einmal die Welt umrundet haben, drei Viertel des Weges zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ein Viertel mit dem PKW oder dem ÖPNV.

 

Es ist immer wieder erstaunlich, welch beachtliche Leistung eine Gruppe von Menschen erbringen kann, wenn sie ein gemeinsames Ziel haben.

(Ergänzung 2010: Keine Änderung seit der Erstvalidierung.)

 


 

7        Das Umweltprogramm

 

 

Aufbau und Verbesserung des Managementsystems

 

 

Ziele

 

 

Maßnahmen

 

Zeitraum

 

Verantwortlichkeit

 

Ökobilanz verbessern

 

- Alle Informationen über Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sammeln

 

 

kontinuierlich

 

UMB

 

Verbesserung der Information und Kenntnisse

 

 

- Über die Arbeit des Umweltteams, des Ressourcenverbrauchs und über Umweltbelastungen berichten (Aushänge, Tafeln)

 

kontinuierlich

 

Umweltteam

 

Umweltbildung

 

 

Eigenver-antwortung von L und Schülern im Umgang mit Ressourcen stärken

 

- Einweisung in die bestehenden Verhaltensregeln zum richtigen Umgang mit Heizung, Licht und Lüftung.

- Schulung der Umweltbeauftragten, Umweltmentoren und Umweltassistenten

 

 

Zu Beginn des Schuljahrs

 

Mind. jährlich

 

 

Lehrer, Schüler

 

 

 

UMB, Umweltteam, SL

 

Umweltthemen

transparent und anschaulich machen

 

 

- Vorführung des selbsterstellten Umweltfilms zu schulspezifischen Umweltthemen bei den neuen Klassen 5

- Durchführung von Besichtigungen

(Wertstoffsortieranlage WEAG Köngen, Kraftwerk  Altbach etc.)

- Information aller 9ten Klassen über die Funktion und die Vorteile eines BHKW am Beispiel der Anlage im Schulzentrum

- Ökologische, technische und finanzielle Aspekte beim Einsatz von Fotovoltaik

 

Einführungswoche Klasse 5

 

 

 

unterrichts-

bezogen

 

Jedes Schuljahr

 

Jedes Schuljahr

 

Klassenlehrer

 

 

 

 

Technik Kl 9

 

 

Technik Schüler der Klassen 9

Technik, Mathematik, NWA Kl.9

 

Abfall

 

 

Mülltrennung verbessern

 

 

 

Restmüllauf-

kommen auf dem verbesserten Wert von 2006 halten bzw. weiter verbessern

 

Umweltbewusster

Umgang mit Bioabfällen

 

 

- Einsatz Schulfilm in allen Klassen

- Verkauf von Getränken in Pfandflaschen

 

- Aktion müllfreies Schulfrühstück

Verwenden geeigneter Behälter fürs Pausenbrot

 

 

 

 

- Kompostanlage ordnungsgemäß betreiben

 

Jede Klasse 5

 

Ab SJ 09/10

eingeführt

 

kontinuierlich

 

 

 

 

 

 

 

kontinuierlich

 

Klassenlehrer

 

SL

Umweltteam

 

Fachschaft MUM

UMB in Fachschaftssitzung

 

 

 

 

 

Umweltteam

MUM

 

Thermische Energie

 

 

Verbrauch an thermischer Energie 2009 gestiegen
Ziel: reduzieren bzw mindestens auf das Niveau von 75 kWh/m²
bringen

 

- jährliche Überprüfung aller Einzelraumsteuerungen am PC und mit Messgeräten

Überprüfung 2010
a) Defekte Ventile festgestellt
b) Oberlichtfenster schließen nicht Hinweis: a + b wird repariert

 

Vor Beginn jeder Heizperiode
durchgeführt Oktober 2010

 

 

 

 

 

Ab Dezember 2010

 

Umweltteam Kl 9

Schulleitung, UMB

 

 

 

Fensterbauer,
Heizungsbauer

 

 

Elektrische Energie

 

 

Verbrauch an elektrischer Energie weiter reduzieren

 

 

- verantwortliche Bedienung der Schlüsselschalter in den Gebäuden der RS

- Erstellen einer Liste von stand-by Geräten

- Erstellen einer Liste von Verbrauchern (Kühl-, Gefrierschränke), die während der Ferien abgeschaltet werden können (MUM, LZ, Te, WVR)

- festlegen von Fachschaften und Personen, die o.g. Geräte vom Netz nehmen

 

 

Ganzjährig

 

 

Ergänzungen

 

 

 

 

jährlich

 

 

 

 

jährlich

 

Alle Lehrer

 

 

Umweltteam

UMB

 

 

 

Umweltteam

UMB

 

 

 

UMB

 

Solaranlage

 

Ausbau der 24,89 kwpeak Anlage und weitere 30 kwpeak

 

Beginn November 2010

Anlage seit Mitte Dezember 2010 am Netz

 

Schulleitung,

UMB,

Emasbeauftragter,

Firma Fay

 

Wasser

 

 

Sparsamer Wasserverbrauch

auf Basis 2009 halten

 

 

- Umbaumöglichkeiten (Spülkästen anstelle Druckspüler) überprüfen

und ggf. veranlassen

- Reduzierung der Durchflussmengen an allen Waschbecken überprüfen

 

 

SJ 07/08

 

Umweltteam

Stadtbauamt

 

Papierverbrauch und Kopien

 

 

Reduzierung der Kopien und des Papierverbrauchs

mindestens auf jetzigem Niveau halten

 

 

 

 

 

- Einweisung aller Kollegen in die technischen Möglichkeiten unserer Kopierer (2 auf 1,  4 auf 1, beidseitig kopieren) und aufhängen von entsprechenden Plakaten

 

Plan mit aktuellen Schülerzahlen pro Klasse

 

Jährlich zu SJ-Beginn

 

 

 

 

 

 

 

Aktualisierung ständig

 

Lehrer des Umweltteams

 

 

 

 

 

 

 

UMB und jeder L

 

Lärm

 

 

Verringerung des Lärmpegels im Haus besonders in den Pausen unter 80dB(A)

 

- Versuch der Verhaltensänderung durch pädagogische Maßnahmen (Aufklärung) z.B. Tag der Stille

- Test von baulichen Maßnahmen zur Schallreduzierung (Stoffsegel im Fachbau)

- organisatorische Maßnahmen: z.B. Klassenzimmertüren schließen, Vorbereitung für die nächste Unterrichtsstunde am Arbeitsplatz (nicht im Gang)

 

SJ 10/11

 

 

 

 

SJ 06/07

 

 

 

jährlich

 

Lehrer aller Klassen

 

 

 

SL

 

 

 

Alle Lehrer

 

Staub

 

 

Staubexposition im Technikunterricht reduzieren

 

 

- Schleifarbeiten im TU grundsätzlich in den Werkhof verlegen

- bei Reinigung der Technikräume auf entsprechende Lüftung achten

(saugen vor kehren)

 

 

Ab sofort

 

 

Zusätzliche Staubsauger 07/08

 

Lehrer Technik

 

Sondermüll

 

Ökologisch bedenkliche Chemikalien vermeiden

 

- Einsatz von wasserlöslichen Farben und Lacken

- Kleinmengen verbrauchen oder entsorgen

- auf Verwendung im Unterricht verzichten

 

Ab sofort

Lehrer BK, Technik

 

 

Fachschaft NWA

 

 

 

 

 

Planungsentscheidungen

 

 

Bei Planungs-

Entscheidungen ökologische Kriterien stärker mit berücksichtigen

 

 

- wichtige Planungsentscheidungen dem Umweltteam zur Stellungnahme vorlegen

 

kontinuierlich

 

SL, UMB, Umweltteam

 

 

 

 

 8.  Ansprechpartner:

 

Johannes-Kepler-Realschule   -   Waldstraße 2   -   73240 Wendlingen am Neckar

 

Telefon: 07024 9200 222      Fax: 07024-9200 223           Mail: info@jkr-wendlingen.de

 

Homepage:  www.johannes-kepler-realschule.de


 

9. Gültigkeitserklärung:
 

                                                      Umweltkennzahlen der JKR